Was kann man tun, damit sich die Bewohner der Stadt Berlin, aber auch die zahlreichen Besucher aus aller Welt, willkommen, sicher und verstanden fühlen?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: man bringt alle an einen Tisch, die sich für diese Ziele einsetzen – so entstand 2005 am Runden Tisch Tourismus beim Regierenden Bürgermeister die Initiative „Service in the City“. Hier arbeiten offizielle Stellen wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt , die Tourismusverbände und die BSR erfolgreich Hand in Hand mit engagierten Bürgern und Initiativen an Projekten wie den „Aufräumaktionen“ im James-Simon-Park, am Hackeschen Markt oder im Lustgarten. Dabei helfen uns regelmäßige Stadtbegehungen mit Anwohnern, Bezirksvertretern und Gewerbetreibenden aus dem jeweiligen Kiez – denn wer vor Ort die Augen aufmacht, kennt die Probleme und Herausforderungen immer noch am Besten.

Inzwischen ist auch das Thema Mehrsprachigkeit auf die Agenda gesetzt worden: Dank eines Sprachportals für Mitarbeiter in den Bereichen Tourismus, Gastronomie und Hotelgewerbe bleiben für Berlin-Besucher keine Fragen mehr offen, wenn sie unsere schöne Stadt entdecken möchten. Wer sich in Fremdsprachen fit machen möchte, kann mit unserer Hilfe genau die richtigen Vokabeln für seinen Bereich lernen – und das in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Russisch und sogar Chinesisch.

Auch die Fahrer von Taxis und Velo-Taxis, die unter dem Aktionsmotto „Sprache bewegt“ über ihre Fremdsprachenkenntnisse informieren, machen Berlin noch attraktiver für Gäste aus aller Welt.

Bei Großveranstaltungen für internationales Publikum zeigt sich, was „Service in the City“ konkret leisten kann: 50 freundliche Berlin-Volunteers halfen als Besucherbetreuer beim Mauerfall-Jubiläum mit persönlicher Ansprache die Geschichte und Gegenwart der deutschen Hauptstadt besser zu verstehen und lebendig werden zu lassen. Sie erzählten ihre ganz persönlichen „Mauerfall-Geschichten“ zwischen Potsdamer Platz, Brandenburger Tor und East-Side-Gallery und trugen so unterhaltsam und interaktiv dazu bei, dass die Ereignisse dieser historischen Zeit noch einmal erlebbar wurden für alle, die damals nicht dabei sein konnten.

Mit „Service in the City“ ist eine Gemeinschaftsinitiative entstanden, die sich nicht nur an Gäste aus aller Welt richtet – wir sorgen auch dafür, dass es ein entspanntes Miteinander gibt, wo Touristen und alteingesessene Berliner sich begegnen. Schließlich sollen sich alle in Berlin wohlfühlen, auch wenn die Straßen unserer Stadt mal etwas voller sind. Hier bedarf es des nötigen Fingerspitzengefühls und jeder Menge Erfahrung, die unsere Partner seit vielen Jahren gesammelt und erfolgreich eingesetzt haben – für ein Berlin, das weltweit für seine Gastfreundschaft und Weltoffenheit gelobt wird. Keine Sorge: niemand soll auf die berühmte „Berliner Schnauze“ verzichten müssen, aber Hilfsbereitschaft und freundliche Auskünfte für Berlin-Besucher gehören eben auch dazu, wenn es darum geht, das Bild des Berliner zu pflegen.

Dabei helfen auch unsere Service-Informationen, die wir für Berlin-Gäste praktisch und übersichtlich zusammengefasst haben. Auf einen Blick erhält man hier wertvolle Informationen wie die Nummer des Fundbüros, Tipps zur Nutzung der Fahrkarten und vieles mehr, das den Berlin-Besuch zu einem echten Erlebnis werden lässt.